Auf unseren Stadtführungen ergreifen Menschen das Wort, über die sonst gerne und viel geredet wird: Menschen, die obdachlos waren und Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung. Sie bieten Raum für persönliche Begegnungen und Gespräche. Und sie sollen dafür sensibilisieren, dass in Debatten über vermeintlich homogene Gruppen immer auch über Menschen mit individuellen Lebensgeschichten geurteilt wird.
Menschen waren in Deutschland laut aktuellster Hochrechnung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe 2024 wohnungslos. Davon lebten ca. 56.000 ganz ohne Unterkunft auf der Straße. Bei einem ersten Versuch einer Zählung wurden 2020 in Berlin insgesamt 1.967 obdachlose Menschen gezählt, aber die Zahl liegt real weit höher.
Menschen waren Ende 2024 weltweit laut UNHCR auf der Flucht. Darunter fallen Flüchtlinge, Asylsuchende, Binnenvertriebene und andere Menschen, die internationalen Schutz benötigen.
Rund 125.000 Teilnehmende haben in zwölf Jahren an unseren Rundgängen im Stadtraum und unseren digitalen Formaten teilgenommen.