Wir bieten auch digitale Formate an, wie zum Beispiel die digitale Tour „Leben auf der Straße“ oder die Lern-App zu „Klima & Migration“, die gut als Vorbereitung zum Stadtrundgang funktionieren oder für Gruppen, die nicht nach Berlin kommen können.
Die Stadtführungen zu den Themen Obdachlosigkeit, Flucht & Migration sowie Klima & Migration gibt es auch für Kinder und Jugendliche. Sie richten sich an individuelle sowie schulische und außerschulische Gruppen. Die Touren sind interaktiv gestaltet, abstrakte Themen werden durch Gegenstände und/oder Mitmachaktionen veranschaulicht.
Für Schulklassen bieten wir außerdem kostenfreie Vor- und Nachbereitungsmaterialien an.
Für die Vor- und Nachbereitung unserer Stadtführungen zu Wohnungslosigkeit im Unterricht haben wir zwei je 90-minütige Einheiten für die 4.–8. Klasse. Die kostenlosen Materialien gibt es auf Anfrage. Wir bieten außerdem an, zu euch in die Schule zu kommen und die Einheiten durchzuführen. Kontaktiert uns gern!
Die Erarbeitung der Handreichung sowie die Durchführung der Einheiten werden ermöglicht durch eine Förderung der Beisheim Stiftung.
Unsere Stadtrundgänge und Workshops für Schulklassen passen gut in die Lehrpläne verschiedener Fächer.
Als langjährig Wohnungslose teilt Janet Amon ihre Erfahrungen als Frau auf der Straße, betont die Herausforderungen von Gewalt und erklärt, warum ein Wohnheimplatz allein keine ausreichende Lösung ist.
Petra war 38 Jahre lang heroinabhängig. 2003 kam sie von Italien nach Berlin, wo sie mehrmals versuchte einen Entzug zu machen. Die Therapieabbrüche führten dazu, dass sie manchmal in Notunterkünften schlafen musste. Was das für sie bedeutet hat und wie sie ihren Entzug schließlich geschafft hat, erzählt sie auf ihrer Stadtführung.
Uwe wollte nach der Wiedervereinigung eigentlich nur ein paar Tage auf der Straße verbringen. Am Ende wurden daraus siebeneinhalb Jahre. Auf seiner Stadtführung berichtet er von dieser Zeit.
Ohne Wohnung und eigenes Dach über dem Kopf kam Dieter 2012 von Thüringen nach Berlin. Auf seiner Stadtführung erzählt er von seinen täglichen Streifzügen mit anderen Obdachlosen entlang der Kantstraße.
Aus einem geplanten Urlaub mit ihrer Partnerin wird für Polina die Flucht nach Berlin. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt alles in Frage – doch in Berlin findet sie neue Freund*innen und Unterstützung. Auf ihren Stadtführungen durch den Prenzlauer Berg erzählt Polina von queerer Realität in Russland, den Herausforderungen des Ankommens und dem Mut, ein neues Zuhause zu suchen.
Saad, der früher als Stadtführer in Damaskus tätig war, lebt seit 2015 in Berlin. Auf seiner Stadtführung führt er in Berlin-Neukölln durch die Sonnenallee, die ihn an die Al-Nasr Straße in Damaskus erinnert, und schafft durch die Darstellung alltäglicher und besonderer syrischer Bräuche ein Verständnis für seine Heimat, während er Vorurteile abbaut und das Heimatgefühl durch vertraute Speisen und Orte vermittelt.
Die Stadtführung, geleitet von Yauheni, einem belarussischen Studentenaktivisten im Exil, bietet Einblicke aus seiner Immigrationserfahrung und thematisiert das politische Umfeld in Deutschland und Belarus.
AbuhannasStadtführung führt durch Neukölln, wo er seit sieben Jahren lebt. Unterwegs erfahrt ihr, wie sein Neuanfang in Berlin ihn verändert hat und mit welchen Herausforderungen er immer noch zu kämpfen hat.
Bis 2015 hat Mohamad im syrischen Aleppo gelebt. Heute folgt er gemeinsam mit Schüler*innen Spuren der Migrationsgeschichte von Neukölln, einem Stadtteil in dem er sich besonders wohlfühlt.
Komm mit Rose auf eine spannende Stadtführung durch Neukölln und entdecke, wie Wasser als Lebensquelle und Ursache extremer Wetterlagen die Klimamigration beeinflusst. Dabei zeigt sie, wie der Klimawandel Gemeinschaften trifft und welche wichtige Rolle Frauen in diesen Geschichten von Stärke und Zusammenhalt spielen.
Muhammed Lamin Jadama wuchs in Senegambia auf, einer Region, die heute durch die Klimakrise und globale Machtstrukturen stark verändert ist. In seiner neuen Tour durch Kreuzberg zeigt der politische Aktivist, wie sich die Auswirkungen von Umweltzerstörung und Ungleichheit von Westafrika bis Berlin ziehen.
Salome nimmt euch mit auf eine Reise von ihrem Neuköllner Kiez bis hin zur Oase ihrer Großeltern in der Wüste Irans. Sie erzählt von traditionellem iranischem Wassermanagement, aktuellen Herausforderungen durch Desertifikation und Entwicklungen, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Dabei lädt sie zur Reflexion über das Spannungsfeld aus Erschwinglichkeit, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit ein.











