Die Stadtführungen zu den Themen Obdachlosigkeit sowie Flucht & Migration gibt es auch für Jugendliche. Sie sind interaktiv gestaltet, abstrakte Themen werden durch Gegenstände und/oder Mitmachaktionen veranschaulicht. Die Schüler*innen können den Stadtführer*innen all die Fragen stellen, die sie bewegen:

Wie hält man sich nachts bei Minusgraden warm? Wie fühlt es sich an, als Obdachloser übersehen oder ausgegrenzt zu werden?

Was bewegt einen Menschen, der die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer auf sich nimmt? Wie findet man sich als junger Mensch allein in einem unbekannten Land zurecht?

Die Touren richten sich an Schüler*innen ab 10 Jahren (Obdachlosigkeit) bzw. 14 Jahren (Flucht und Migration).

Dank der Förderung der Stiftung Berliner Sparkasse können Schulklassen aus Berlin kostenlos an den Touren teilnehmen (begrenztes Kontigent).

Leben auf der Straße

Uwe wollte nach der Wiedervereinigung eigentlich nur ein paar Tage auf der Straße verbringen. Am Ende wurden daraus sieben Jahre. Auf seiner Tour berichtet er von dieser Zeit.

Die Stadtführung startet am Tränenpalast, führt ans Ufer der Spree und endet vor dem Alten Museum.
Dauer: 1,5 Stunden
Sprache: Deutsch
Ort: Berlin-Mitte
Barrierefrei: Nein

Ohne Wohnung und eigenes Dach über dem Kopf kam Dieter 2012 von Thüringen nach Berlin. Auf seiner Tour erzählt er von seinen täglichen Streifzügen mit anderen Obdachlosen entlang der Kantstraße.

Die Tour startet am Bahnhof Zoo und endet am Savignyplatz Platz in Charlottenburg (S3, S5, S7, S9).
Dauer: 1,5 Stunden
Sprache: Deutsch
Ort: Berlin-Mitte
Barrierefrei: Ja
Flucht und Asyl

Bis 2015 hat Mohamad im syrischen Aleppo gelebt. Heute folgt er gemeinsam mit Schüler*innen Spuren der Migrationsgeschichte von Neukölln, einem Stadtteil in dem er sich besonders wohlfühlt.

Die Stadtführung startet am U-Bahnhof Karl-Marx-Str., führt durch Rixdorf und endet in der Sonnenallee.
Dauer: 1,5 Stunden
Sprache: Deutsch
Ort: Berlin-Neukölln
Barrierefrei: Ja